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Pressemitteilung / Jahreshauptversammlung der Innung / 23.05.2017

LKA informiert über Internetkriminalität / Vorstandschaft im Amt bestätigt

Ehrungen 

von links: LIM A. Ewald Kreuzer, Stefan Rank, Wolfgang Kurz, Josef Kolbeck, Fabian Lindl

REGENSBURG. Vom gefälschten Pass bis zum Auftragsmord: Im Datennetz findet sich alles, bequem per Mausklick. Auch mit drastischen Beispielen haben Matthias Schmidt und Mike Lehnert vom bayerischen Landeskriminalamt ihren Überblick über das aktuelle Geschehen im Bereich der Internet-Kriminalität am Freitag in der Regensburger Niederlassung der Dachdecker-Einkaufsgenossenschaft veranschaulicht. Anlass war die Jahreshauptversammlung der Dachdecker-Innung Oberpfalz und Kreis Kelheim, die rund 25 Unternehmensvertreter besuchten.

 Nach Angaben des Datenschutz-Herstellers Kaspersky Labs in Ingolstadt werden Unternehmen inzwischen alle 40 Sekunden von Netzkriminellen angegriffen. Das Bundeskriminalamt bezifferte den entstandenen Schaden zuletzt auf 22,35 Milliarden Euro pro Jahr.

 Für Betriebe reicht es daher längst nicht mehr, nur für einen technischen Schutz ihrer Rechnersysteme und Endgeräte zu sorgen. Darüber hinaus müssen die Unternehmer bei ihren Mitarbeitern und besser auch bei ihren Kunden ein Bewusstsein für die Gefahren aus dem Netz schaffen. Andernfalls drohten, so LKA-Ermittler Schmidt, nicht nur Betriebsausfälle, sondern nachfolgend erhebliche Schadensersatzkosten. Man müsse heute kein Profi-Hacker mehr sein, um kriminell aktiv zu werden. Einbruch-Werkzeuge seien „als Baukastensystem“ im Internet frei erhältlich, Netzverbrechen seien also „trivial geworden“. Vom Basisschutz bis zum Notfallplan erläuterte Schmidt daher die aus Sicht des LKA heute notwendigen Maßnahmen in Betrieben.

 Vor 40 Jahren gab es solche Risiken nicht, als die Dachdecker Josef Kolbeck (Furth im Wald), Wolfgang Kurz (Amberg) und Stefan Rank (Weiden) ihre Meisterprüfung bestanden. Landesinnungsmeister A. Ewald Kreuzer (Neumarkt) überreichte dem Trio zum Jubiläum jeweils die Ehrenplakette des Zentralverbands des Deutschen Dachdecker-Handwerks. Darüber hinaus erhielt Geselle Fabian Lindl aus Dietfurt einen Schieferhammer in Altkupfer überreicht, da er beim Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks zweiter Landessieger geworden war. 

 Bei den Neuwahlen der Vorstandschaft ergaben sich keine Änderungen. Die Innungsführung mit Obermeister Mario Kunzendorf (Bad Abbach), stellvertretendem Obermeister Markus Müller (Neumarkt) und den Vorstandsmitgliedern Hubert Haller (Amberg), Dominic Kneisl  (Sulzbach-Rosenberg), Thomas Hupfloher (Regensburg) und Stefan Rank wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu ist, dass die Versammlung eine neue Satzung für die Innung beschloss, wodurch sich unter anderem die Amtszeit des Vorstands auf vier Jahre verlängert.

 Von soliden Finanzen mit einem Jahresüberschuss von gut 3.500 Euro berichtete Obermeister Kunzendorf in seiner Rückschau auf 2016. Ein Schwerpunkt für das laufende Jahr sei  weiterhin  das Werben um Nachwuchs und Fachkräfte. Die zentrale Berufsmesse der Arbeitsagentur Regensburg habe jüngst erneut gezeigt, wie vielfältig der Wettbewerb um Auszubildende heute ist und wie wenig Schüler über Handwerksberufe wüssten. Ein Beispiel: Von 25 Leistungen, die Dachdecker an einem Haus erbringen, konnten Schüler meist nur zwei bis drei tatsächlich diesem Berufsbild zuordnen. 

 Landesinnungsmeister Kreuzer berichtete den Mitgliedern unterdessen vom Baufortschritt des Wohnheims für Dachdecker-Auszubildende, das für mehr als vier Millionen Euro in Waldkirchen errichtet wird, von den aktuellen Tarifgesprächen sowie von der Neustrukturierung der gesetzlichen Unfallversicherung. Dass von der Berufsgenossenschaft selbst niemand anwesend war, war vielleicht von Vorteil: Als der Regensburger Mountainbike-Profi Andy Schuster, der im Anschluss zur Versammlung eine Trial-Show  zeigte, unter anderem mit seinem Rad auf dem Dach eines Gabelstaplers balancierte, da hätte ein hauptamtlicher Arbeitsschützer wohl die Contenance verloren.

Schuster   Schuster

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